NATASHA von Ulli Gladik

by ulyanova

Dokumentarfilm über das Leben einer bulgarischen Bettlerin.
Österreich, Bulgarien 2008. Bulgarisch mit deutschen oder englischen Untertiteln.
84 min.

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Der Erlös geht an die Hauptdarstellerin Natasha und ihre Familie.

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Natasha lebt in einer kleinen Stadt in der Nähe von Sofia, Bulgarien. Um ihre Familie zu ernähren, fährt sie seit drei Jahren mehrmals jährlich nach Österreich um zu betteln. Ulli Gladik, Kamerafrau und Regisseurin in Personalunion, begleitete Natasha und ihre Familie im Zeitraum von fast zwei Jahren. Der Film zeigt Natashas Alltag als Bettlerin in Österreich und die Lebensumstände in ihrer Heimat.

Presseberichte

FM4: Claudia Unterweger im Gespräch mit Ulli Gladik

FM4: “Schöne Fassaden” 

“Berührend, aber ohne auf oberflächliche Rührung abzielend. Gladiks Film kommentiert nicht, er zeigt. Er gibt Einblick in ein Land, dessen sozialstaatliche Strukturen nach 1989 besonders brutal zerstört wurden. Ein Pflichtfilm für alle, denen die Zumutung von ein paar Bettlern im Stadtbild ihren Schlaf der (Selbst-) Gerechten raubt. ” Walter Titz, Kleine Zeitung, Juli 2009

“Natasha lebt im bulgarischen Bresnik und im österreichischen Graz geht sie vorübergehend ihrer Arbeit nach. Von den kargen Erträgen dieser Arbeit leben Natashas arbeitslose Eltern und ihr kleiner Sohn – also positioniert sich Natasha im Rollstuhl in den Grazer Einkaufsstraßen und bettelt um Geld. Eine Arbeit eben, besser als stehlen, aber mitunter ist die Erniedrigung kaum auszuhalten. Die Filmemacherin Ulli Gladik hat Natasha über den Zeitraum von rund einem Jahr begleitet und ein ganz bemerkenswertes, respektgebietendes Porträt angefertigt.” Der Standard, 4.4.2008

“In der Dokumentation “Natasha” begleitet die Filmemacherin Ulli Gladik die “Bettlerin” Natasha zwei Jahre lang mit der Kamera. Es gelingt ihr in weniger als zwei Stunden die Mechanismen der Diskriminierung aufzudecken und ein berührendes Portrait einer mutigen bulgarischen Frau zu zeichnen.”
Sabina Zwitter für Heimat, fremde Heimat
30. 3. 2008 13:30 ORF2

“Die Filmemacherin Ulli Gladik holt sie in ihrem Film “Natasha” aus der Anonymität. Zwei Jahre begleitet sie die Bettlerin auf ihren regelmäßigen Reisen von ihrer Heimat Bulgarien nach Graz. Natasha bleibt nichts anderes übrig, als sich dieser Demütigung auszusetzen. Arbeit gibt es in Bulgarien für Roma keine. Die Bettelfahrten sind notwendig, um ihrer Familie ein Überleben in bescheidenen Verhältnissen zu ermöglichen. Die Regisseurin räumt mit bestehenden Vorurteilen auf.”
Tatjana Berlakovich für 3sat Kulturzeit

“Einen beeindruckenden Einblick in das Leben einer Grazer Bettlerin bietet Ulli Gladik in ihrem Dokumentarfilm “Natasha”. Sie beleitet die junge Frau nicht nur bei ihrem “Job” in Graz, sondern auch in ihre bulgarische Heimat, wo ihre von Arbeitslosigkeit und Armut gezeichnete, und doch so lebensfreudige, Familie lebt. „Natasha” ist ein Plädoyer dafür, hinter der “Figur” der Bettlerin auch den Menschen zu sehen.
Natasha arbeitet als Bettlerin in Graz. Sie hasst die Erniedrigung ihrer Arbeit, aber in ihrer bulgarischen Heimatstadt gibt es keine Jobs, schon gar nicht für Roma wie Natasha und ihre Familie. Dennoch will sie ihrem vor Lebensfreude strahlenden Sohn eine Zukunft bieten, ihre Geschwister und Eltern ernähren. Also kommt sie regelmäßig nach Graz und erträgt die Erniedrigung die ihr “Job” mit sich bringt. Welche andere Wahl hat sie auch?
Vorurteilsfrei und einfühlsam: Mit sehr viel Einfühlvermögen lässt die Regisseurin Ulli Gladik Natasha aus ihrem Leben erzählen. Nichts wird beschönt, aber auch nicht pathetisiert. Mit vorurteilsfreier Linse fängt Gladik Natasha und ihre Familie ein, zeigt Schicksalsschläge genauso auf, wie die kleinen Glücksmomente. Gladik portraitiert Natasha als das, was viele Passanten in der Bettlerin nicht sehen können oder wollen: als Menschen.Ein bedeutsamer Film: Gerade für eine Stadt wie Graz und ein Land wie Österreich, in der die Bettelei immer wieder angeprangert und mit organisiertem Verbrechen in Verbindung gebracht wird, ist es sehr bedeutsam, den Menschen hinter der “Figur” des Bettlers sehen zu lernen. Gladik schafft es auf ganz beeindruckende Weise, Verständnis zu erwecken, ohne dabei Mitleid zu erhaschen. Es ist dieses sehen und verstehen lernen, dass “Natasha” zu einem sehr bedeutsamen Film macht, der hoffentlich seinen Weg in die breite Öffentlichkeit finden wird.”
Christoph Hartner und Martin Gasser, “Steirerkrone” auf krone.at

“Der Film kann als gelungenes Beispiel einer nicht-viktimisierenden Darstellung von gesellschaftlich Ausgegrenzten angesehen werden und eignet sich als Einstieg in eine Diskussion über Betteln, Armut und Ausgrenzung sowie Bildpolitiken und Strategien der Sichtbarkeit”
Thuswald, Marion (Hg.): urbanes lernen. Bildung und Intervention im öffentlichen Raum. Wien: Löcker 2010

Mein Bezirk: Fast zeitgleich mit dem Bettelverbot zum Ostermarkt in Innsbruck eröffnete das Haus der Begegnung mit dem beklemmenden Dokumentarfilm “Natascha” einen Einblick in den Arbeitsalltag einer bulgarischen Bettlerin.

KEIN OPFER: “Der Film kann als gelungenes Beispiel einer nicht-viktimisierenden Darstellung von gesellschaftlich Ausgegrenzten angesehen werden und eignet sich als Einstieg in eine Diskussion über Betteln, Armut und Ausgrenzung sowie Bildpolitiken und Strategien der Sichtbarkeit.” Mitwirkende der Roma-Revue „Schneid dir den Ärmel ab und lauf davon! Cin ci baj taj nas!“ diskutieren über den Dokumentarfilm Natasha von Ulli Gladik.

Sächsische Zeitung „Ein Bettelverbot ist nur Stadtkosmetik”

“Eine Mafia, die bettelt?”  Die Filmemacherin Ulli Gladik hat BettlerInnen in die Slowakei und Bulgarien begleitet. Ihre Schilderungen lassen den Begriff Prekariat neu definieren. MO – Magazin für Menschenrechte

art ist in: Von der Sichtbarkeit der Verhältnisse.

Prälat Leopold Ungar JournalistInnenpreis 2011: In der Kategorie Online ging der Hauptpreis an Ulrike Gladik für ihre Reportage “Eine Mafia, die bettelt”

“Organisiert? Betteln und Bettler in Wien”- http://www.wienweb.at 9. Febr. 2009

“Wer fürchtet sich vor der Bettelmafia?” oe1.ORF.at

“Wer auf den Boden schaut, kriegt nichts”    “Natasha kommt ebenfalls aus Bulgarien, aus Bresnik, einer kleinen Sadt in der Nähe von Sofia.” Falter 1. Juli 2009

Ulli Gladik ist Filmemacherin. Ihr aktueller Film „Natasha“ ist das einfühlsame Portrait über eine bulgarische Bettlerin Augustin – “Bitte, danke, alles Gute!” 23. Apr. 2009 

“Ulli Gladik, Kamerafrau und Regisseurin in Personalunion, begleitete Natasha und ihre Familie über einen Zeitraum von fast zwei Jahren.” Montag, 18. 1. 2010 – fm4.ORF.at  

Augustin – Ein Kinofilm für Nagl 1. Juli 2009 

korso: von Pfarrer Wolfgang Pucher und der Regisseurin Ulli Gladik, die einen Film…

Thisemptyflow: 5 nov 2009 … I am happy that a documentary like Natasha is shown on Finnish telly. Ulrike Gladik talks to a young woman who has left a small former …

Dok: Natasha | ohjelma.yle.fi –  Dok: Natasha. Tämä ohjelma ei ole enää katseltavissa netissä. Dokumenttikuvaaja Ulrike Gladik tapaa Kaakkois-Itävallassa Grazin kaupungissa nuoren naisen, …

ON dSCHANeN, SO KeReN SeNdUNgSBeWUSST akor jek barakengeri sidlung pasche Neapel tel thardi uli taj o manuscha, butvar Roma, ….. die sie beschreiten: „Natasha“ von Ulli Gladik setzt ganz …

“Die Unberührbaren unserer Gesellschaft”, unique